SeneCura Sozialzentrum Nikitsch

 
06.12.2016

Landesrat Darabos besucht SeneCura Sozialzentrum

Bei einem vorweihnachtlichen Besuch gratuliert Soziallandesrat Norbert Darabos zum Projekt "Tiere im Pflegeheim"

Seit Juni hat das Sozialzentrum in Nikitsch einen neuen Bewohner. Der zutrauliche fünfjährige Schnauzermischling Santos ist bei Bewohner Hugo Nemeth eingezogen.

Bei einem vorweihnachtlichen Besuch im Sozialzentrum lernte auch Soziallandesrat Norbert Darabos den zutraulichen Freund auf Vier Pfoten kennen und zeigte sich von diesem gelungenen Projekt begeistert. „Der Hund als der beste Freund des Menschen ist vor allem für ältere Menschen eine wichtige Bezugsperson. Ich bin davon überzeugt, dass der Umgang mit Tieren in Pflegeheimen wesentlich dazu beiträgt das Wohlbefinden der älteren Menschen zu steigern und eine zusätzliche
Motivation ist um wieder auf die Beine zu kommen“, sagt Soziallandesrat Norbert Darabos.

Der Bewohner Hugo Nemeth hat schon immer Hunde gehabt und wünschte sich wieder ein Tier.
Santos stammt ursprünglich aus Wien und hatte mehrere Vorbesitzer. Trotz seiner leider auch
negativen Erfahrungen hat er sich seine gutmütige Art erhalten. Seine letzte Besitzerin im Burgenland musste ihn aufgrund einer Erkrankung abgeben, deshalb kam er ins Tierasyl im Südburgenland.

Tierschutzverein „Dogangels“
Der Rüde wurde von Nina Stern, Gründerin des Tierschutzvereins „Dogangels“ vermittelt. SeneCura ist Partner des Projekts für „Mensch und Tier“ dieses Vereins. Nina Stern ist durch Zufall in einem Heim im Südburgenland auf Santos gestoßen. Er ist der perfekte Hund für ihr Projekt, bei dem sie Hunde aus einem Tierheim mit älteren Menschen aus einem Pflegeheim zusammenführt.

„Ich selbst habe am eigenen Leib und nach einem gesundheitlichen Schicksalsschlag erfahren,
wie positiv sich ein Hund auf die Genesung, Regeneration und das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann. Wir möchten mit diesem Projekt, welches wir mit Heimleiterin Frau Helga Gregorits aus der Taufe gehoben haben, die enorm positive Auswirkung aufzeigen. Die Tierheime sind voll von – vielen älteren Hunden – die meist nicht mehr oder nur schwer vermittelbar sind. Wieso sollen ältere Menschen, die in vielen Fällen ohne wenig familiären Kontakt leben und ältere Hunde, die ihr Dasein im Tierheim fristen, nicht einen schönen, gemeinsamen Lebensabend verbringen“, so Vereinsobfrau Nina Stern.

Positiver Effekt auf das Wohlbefinden
Haustiere haben einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden von Menschen. Das zeigt sich auch bei Hugo Nemeth, der schon mit dem Hund unterwegs ist und für größere Spaziergänge trainiert. Das neue Haustier, dessen Futter- und Tierarztkosten von „Dogangels“ übernommen werden, macht allen BewohnerInnen große Freude. Gemeinsam verbringen sie viel Zeit im schönen Hausgarten.

„Es ist toll, dass wir im Zuge unserer Partnerschaft mit dem Projekt „Mensch und Tier“ zu Santos gekommen sind. Die Seniorinnen und Senioren haben Spaß mit unserem neuen Vierbeiner und verbringen viel Zeit im Freien“, freut sich die Haus- und Pflegedienstleiterin des SeneCura Sozialzentrums Nikitsch, Helga Gregorits.

Fotos:

Bildtext:
Landesrat Darabosch zu Besuch im SeneCura Sozialzentrum Nikitsch. v.l.n.r. Nina Stern, Verein Dogangels, Helga Gregorits, Hausleitung SeneCura Nikitsch, Bewohner Hugo Nemeth, Soziallandesrat Norbert Darabos, Heidi Tuider, Verein Dogangels und Mischlingsrüde Santos

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